Absperren und Absichern beim Faschingsumzug in Talheim

Datum: 11. Februar 2012 
Alarmzeit: 23:00 Uhr 


Einsatzbericht:

Neben dem Aufbau und der Besetzung von 3 Absperrungen an unterschiedlichen Ortseinfahrten, wurde der reibungslose Zu- und Abfluss der anreisenden Narrengruppen organisiert. Da für die Busse der zahlreichen Vereine bei weitem nicht genug Platz im Ortskern zur Verfügung steht, und auch Besucher aus der gesamten Region möglichst wenig Fußweg in Kauf nehmen wollten, stellte sich die Koordinierung der Beteiligten einmal mehr als Herausforderung dar. Der eingerichtete zentrale Busparkplatz am Steinbruch war das eine Ende, der gesperrte Supermarkt-Parkplatz am Ortseingang aus Richtung B27 das andere Ende einer stark frequentierten Versorgungsachse. Nachdem die Busfahrer ihre närrischen Fahrgäste am Aufstellungsplatz oder am Parkplatz, der gleichzeitig den Endpunkt des Umzuges darstellte, entlassen hatten, wurden die Fahrzeuge am Steinbruch geparkt und die Busfahrer mittels des THW-Shuttleverkehrs zum Umzug verbracht. Nach dessen Ende wurden sie wiederum zurück zu ihren Bussen gefahren um anschließend im üblichen Gedränge ihre Gruppen wieder einzusammeln.

Das THW Heilbronn richtete im Bereich des Ortseingangs eine Relaisstelle ein, um den ungestörten Funkverkehr im Einsatzgebiet sicher zu stellen. Daneben fand in enger Zusammenarbeit mit den eingesetzten Polizeikräften die Umleitung von Autos zuströmender Besucher in die umliegenden Industriegebiete statt, um alle Zufahrten nach Talheim so gut es ging freizuhalten. Offiziell waren alle Zuwege ab 12:00 Uhr gesperrt, jedoch ignorierten die Meisten die aufgestellte Beschilderung um so nahe wie möglich am Geschehen zu parken. Dass dabei Rettungswege teilweise blockiert wurden, und die Busse der Mitwirkenden Probleme bei der Einfahrt hatten, schien niemanden zu kümmern.

Als am Endpunkt des Umzuges nacheinander die Umzugswagen mit den Narren eintrafen, galt es den reibungslosen Ausstieg der Teilnehmer, den Rückbau der Umzugsfahrzeuge, die abreisenden Gruppen und die Besucher auf dem Heimweg irgendwie in der Enge des Ortseinganges zu koordinieren, und Verletzungen und Unfälle zu vermeiden. Neben feiernden Hexen und Musikern waren vorwiegend rücksichtslose Autofahrer ein Problem, die ohne Rücksicht auf Verluste den Ort des Geschehens verlassen wollten.

Schlussendlich konnten aber alle Narren und Besucher anschließend den Heimweg fast ohne Chaos antreten, woraufhin der Einsatz für das THW gegen 17:30 Uhr beendet werden konnte. Nach der obligatorischen Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft am Standort, machten sich die Kameraden wieder auf den Heimweg, nachdem einmal mehr ein freier Tag dem Ehrenamt und damit der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt wurde.

 

Mannschaft: 1/3/6= 10 (+ 1 Junghelfer)
Fahrzeug: GlKW, 2 MTW, MLW V, FüKomKW mit Fernmeldeausstattung
Gerät: Verkehrsleitkegel mit synchr. Lauflicht, Funkgeräte 2m
   

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Bericht: THW OV Heilbronn – Jan Hasenfratz

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