Rhein-Neckar-Übung 2015

Datum: 9. Juli 2015 
Alarmzeit: 23:00 Uhr 
Art: geplante Veranstaltung  
Fahrzeuge: Fachgruppe Führung und Kommunikation , FmKW , FüKomKW , FüKW , FüLa , Kipper , LKW Ladekran mit Polypgreifer , MLW , MTW (THV) , MTW (Zugtrupp) , MzKW , Sonder BRmG (Unimog)  
Weitere Kräfte: ASB Heilbronn , Feuerwehr Heilbronn  


Einsatzbericht:

Hierzu reisten die Technischen Züge aus den Ortsverbänden Heidelberg, Oberhausen-Rheinhausen und Neunkirchen zur Rhein Neckarübung 2015 an. Das diesjährige Szenario der Rhein Neckarübung bezog sich auf eine angenommene Starkregenlage und die damit verbundenen Unterspülungen, Murenabgänge und Überschwemmungs-Szenarien.

Die mit Abstand meisten Helfer und Rettungskräfte wurden in der Neckarsulmer Strasse auf dem Gelände der ehemaligen Essigfabirk eingesetzt. In den großzügig angelegten Katakomben der Fabrik mussten mehrere zu rettende Personen gefunden werden. Eingesetzt wurde hier die biologische Ortung des OV Heidelberg. Die tierischen Helfer durchsuchten die Kelleranlagen und fanden in kürzester Zeit die verletzten Personen, welche durch die fachmännische Hilfe des ASB und der Feuerwehr unter Mithilfe der Helfer des THW gerettet wurden. Nach der Rettung der Personen aus den Gewölben aus dem 19. Jahrhundert, stand noch das Absichern eines einsturzgefährdeten Bereiches der Kelleranlage mittels Einsatz Gerüst System (EGS) und vorheriger Beleuchtung der Einsatzstelle an. Durch die Weitläufigkeit der Kelleranlage trat hier unvorhergesehen der S6 der FK ebenfalls in Aktion um die Kommunikation mit den Helfern im Keller mittels Repeater des Digitalfunkgerätes sicherzustellen.

Etwas mehr Vorstellungskraft erforderte das Einsatzszenario beim Freibad Neckarhalde. Hier wurde mittels EGS das auspumpt eines tiefgelegenen Kellers geübt. Als kleiner Nebeneffekt wurde hierfür zur Abkühlung ein Wasserfall installiert.

Im Eisenbahnmusem des Heilbronner SEH wurde dieRettung von Personen aus einem Eisenbahnwaggon geübt. Da der Bahnsteig und die Bahnstrecke in der fiktiven Einsatzlage unterspült worden sind, mussten die Fahrgäste, z. T. Behinderte mit Rollstuhl, mittels EGS befreit werden. Es konnte durch die Unterstützung der Eisenbahner ein sehr realistisches Einsatzszenario dargeboten werden. Eine Zeitrafferkamera hielt den Aufbau des Gerüstes fest. Das Video steht in Kürze auf der Seite des Technischen Hilfswerkes OV Heilbronn zur Verfügung.

Zum ersten Mal dabei waren auch die vor einigen Jahren gegründeten Kreisverbindung Kommandos der Bundeswehr mit Beobachtern aus dem Stadt und Landkreis Heilbronn. Die fünf Reservisten begleiteten die Einsatzkräfte den Tag über und lernten so die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten des THW kennen.
Um alle Einsatzszenarien zu koordinieren, nahm die FGr. Führung und Kommunikation den Betrieb des Meldekopfes und der Führungsstelle schon am Freitagabend auf. Durch die Herausforderungen der veralteten Fahrzeugübergangslösungen in Verbindung mit dem Digitalfunk waren hier Improvisationstalente notwendig und dies wurde von den Beteiligten der FGr. FK vorbildlich gelöst.

Das Team des OV Heilbronn um Jürgen Strenkert versorgte die Einsatzkräfte sowohl vor, während und auch nach der Übung vorbildlich.

 

Mannschaft: 2/6/21=29
Geräte: Funkgeräte digital, Lagekarte, Führungsausstattung
Fahrzeuge: MzKW, MTW Zugtrupp, MTW THV, Kipper, 3-Achs-Anhänger EGS, MLW FGr. Ortung

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Bericht: THW OV Heilbronn -“ Thomas Kloppholz

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