RNK-Übung 2016 in Speyer

Datum: 1. Juli 2016 
Alarmzeit: 17:30 Uhr 
Alarmierungsart: geplante Übung 
Dauer: 25 Stunden 
Art: Ausbildung  
Einsatzort: Speyer 
Mannschaftsstärke: 2/4/16=22 
Fahrzeuge: GKW 1 , Fachgruppe Führung und Kommunikation , FmKW , FüKomKW , LKW Ladekran mit Polypgreifer , MTW (Zugtrupp)  
Weitere Kräfte: DLRG Oberhausen , Feuerwehr Oberhausen  


Einsatzbericht:

Am vergangenen Wochenende fand die traditionelle RNK-Übung (Rhein-Neckar-Kreis) der Ortsverbände Oberhausen-Rheinhausen, Neunkirchen, Heidelberg und Heilbronn in Speyer statt.
Freitag Abends erfolgte die Anfahrt an den Pionierübungsplatz Reffenthal bei Speyer der 1. Bergungsgruppe, der Fachgruppe Wassergefahren, der Fachgruppe Führung und Kommunikation sowie des Zugtrupps mit allen benötigten Fahrzeugen und Geräten die für die Übung vermutlich benötigt werden. Dazu gehörten neben dem GKW 1 samt EGS- Anhänger (Einsatz-Gerüst-System) auch die beiden RSB-Boote (Rettungs- und Sicherungsboot) der Fachgruppe Wassergefahren samt LKW mit Ladekran.
Nach dem Eintreffen, sowie der Errichtung der Schlafplätze, wurden noch die Wasserfahrzeuge vorbereitet und zu Wasser gelassen, denn diese wurden bereits Samstag morgens benötigt.
Die Übung begann Samstags um 8 Uhr mit der Anforderung aller THW Kräfte nach Speyer in den neuen Rheinhafen. Angeführt durch den Zugtrupp Heilbronn, bewegte sich die Kolonne aus ca. 10 Fahrzeugen in Richtung Rheinhafen um sich dort entsprechend am Meldekopf des Ortsverbanden Oberhausen-Rheinhausen anzumelden. Ebenfalls die Feuerwehr und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) aus Oberhausen beteiligten sich an der Übung. Nach der Anmeldung wurde der Meldekopf in eine Einsatzabschnittsleitung (EAL) umfunktioniert – welcher sich der Zugtrupp aus Heilbronn als Untereinsatzabschnittsleitung (UEAL) unterordnete.
Der Erste Einsatzauftrag des Ortsverbandes Heilbronn, war die Erkundung einer Schadenslage von 3 Schiffen die nach einer Explosion fahruntüchtig waren. Diese Aufgabe wurde vom Zugtrupp an die Fachgruppe Wassergefahren aus Heilbronn deligiert um selbst direkt eine Befehlsstelle aufbauen zu können. Mehrere verletzte und tote, sowie ein Wassereinbruch in einem der Schiffe war die erste Lagemeldung des Unterführers an den eingesetzten Zugtrupp.
Schnell wurden die restlichen Einheiten mobilisiert und mit den verbleibenden Wasserfahrzeugen, hauptsächlich Pontons, weitere Einheiten zur Unterstützung bei der Erkundung sowie dem Retten von Verletzten, Bergen der Toten und dem eindämmen des Wasserschadens auf die 3 Schiffe im Rhein übergesetzt.
Mehr als 15 Verletztendarsteller der Jugendgruppen der beteiligten Ortsverbände konnten wohlauf gerettet und ans Festland zurückgebracht werden. Ebenfalls die „verstorbenen“ Übungspuppen konnten schnell und fachmännisch geborgen werden. Nachdem auch das eindringende Wasser aus dem Rumpf eines Schiffes entsorgt werden konnte, waren alle gestellten Übungsszenarien erledigt und die Herstellung der Einsatzbereitschaft aller Fahrzeuge und Geräte stand an.

Die RNK-Übung war einmal mehr eine tolle Sache und alle Beteiligten freuen sich bereits auf das nächste Jahr, wo die Übung dieses mal vom Ortsverband Neunkirchen durchgeführt wird.
Wir bedanken uns bei allen Ortsverbänden für die erbrachte Vorbereitung und Durchführungsleistung.

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