Sprengübung

Datum: 17. November 2007 
Alarmzeit: 00:00 Uhr 


Einsatzbericht:

Als Aufgabe war gestellt, 2 Biotope zur Ansammlung von Amphibien sprengtechnisch herzustellen. Der zuständige Revierförster, Herr Kuebart wies den Helfern dazu zwei schwer zugängliche Stellen auf einer Waldlichtung zu. Das sehr sumpfige Gelände eignet sich dort bestens, weil sich aufgrund des hohen Grundwasserstandes die gewünschten Biotope schnell füllen würden. Unter der Anleitung der beiden THW-Sprengberechtigten Hans-Jörg Leibfried und Andreas Haberer machten sich die Helfer daran, die Ladungen (insges. ca 52 kg Sprengstoff) und die erforderlichen Sprenglöcher herzustellen. Schwierigkeiten bereiteten die sehr wasserhaltigen, sumpfigen Bodenverhältnisse. Auch die in der Nacht gefallenen ca. 5 cm Neuschnee erleichterten die Arbeit nicht. Trotzdem konnte wie geplant gegen 13.00 Uhr gezündet werden.
Eine riesige Schlamm-Wasserfontäne verschaffte sich bis in ca 30 m Höhe Luft, prasselte wieder zu Boden und nachdem sich die Sprengschwaden verflogen hatten waren 2 Krater im Durchmesser von ca. 10 m und ca. 1 m Tiefe zu sehen. Damit war das Ziel erreicht und nicht nur Herr Kuebart war zufrieden und dankte den Helfern. Diese wiederum bedankten sich für das ermöglichen der Übung mit praktischem Hintergrund und das zur Verfügung stellen des Geländes. Mit weiteren Ideen zur Übung von Windbruchsprengung verabschiedete man sich bis aufs nächste Jahr.

 

Bericht: THW OV Heilbronn – Tobias Rieger

Print Friendly