Stahlsprengen in Mannheim

Datum: 26. Februar 2011 
Alarmzeit: 00:00 Uhr 


Einsatzbericht:

Gesprengt werden sollte ein ca. 25 m hoher Gittermasten, der bisher der US-Army auf einem ehemaligen Militärgelände bei Mannheim als Sendemast diente.Dazu wurde an den Fußenden des Masten spezielle "Schneidladungen" angebracht, um die Winkeleisen zu durchtrennen und den Turm in gezielte Richtung zu Fall zu bringen.Bei Stahlsprengungen sind besondere Sicherheitsvorkehrungen zu beachten, so wurden z. B. die Ladungen aufwendig mit Förderbändern, Autoreifen und Holzbohlen verwahrt, um weiten Splitterflug zu vermeiden.Nach 2,5 Std. Vorarbeit war es soweit, die Ladungen wurden gezündet und erbrachten die gewünschte Wirkung. Dass der Turm dennoch nicht gleich umfiel, lag an der Gesamtstabilität der Turmkonstruktion, aber ein leichter Zug an zuvor angebrachten Stahlseilen brachte ihn wie gewünscht zu Fall.Da Stahlsprengungen nicht so häufig sind, war es eine gelungene Gelegenheit, den Umgang mit diesem Material zu üben, auch das Zusammentreffen mit Gleichgesinnten wirkte sich wieder einmal horizonterweiternd aus.

Wir danken dem OV Heidelberg für die Möglichkeit, an dieser Übung teilhaben zu können.

 

Mannschaft: 0/1/2=3
Fahrzeuge: MLW5
Geräte: Sprengausstattung, Zündmaterial

 

Bericht: THW OV Heilbronn – Andreas Haberer

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