THW Landesjugendwettkampf in Wertheim

Datum: 12. Mai 2007 
Alarmzeit: 00:00 Uhr 


Einsatzbericht:

Am Wettkampf nahmen 20 Mannschaften aus 20 verschieden Ortsverbänden teil. Eine Gruppe bestand jeweils aus 10 Jungehelfern im Alter von 10-18 Jahre. Eine der Hauptaufgaben bestand darin, ein Teilstück eines Steges zu bauen. Dafür mussten die Junghelfer einen Stützbock und zwei Dreiböcke bauen, sowie eine improvisierte Bockleiter. Als weiteres mussten zwei Verletzte unter einer „Trümmerstrecke“ gerettet werden. Dem ersten Verletzen musste ein Kopfverband angelegt werden und mittels Hilfe der Bergeschleppe aus der Schadensstelle befreit werden. Um zu dem zweiten Verletzen zu gelangen musste der Weg erst mit Hebekissen und Hydropresse freigeräumt werden. Dann konnte diesem Verletzen ein Beinverband angelegt werden und mit dem Schleifkorb aus der Schadenstelle transportiert werden. Weitere Aufgaben waren das Ausleuchten der Einsatzstellen, Übermittlung von Koordinaten und exaktes abfüllen von Wasser mit dem Hebkissen. Für die Aufgaben summierten sich die Materialien. Unter anderem rund 1,3 Kilometer Holz, 1000 Nägel, 1,5 Kilometer Kabel und 8 Kilometer Leinen. Der Wettkampf wurde von unsere Helfern mit zahlreichen Schiedsrichtern versorgt. Der THW- Ortsverband Wertheim feierte an diesem Wochenende mit einer Schaumparty für alle befreundete Jugendgruppen ein großes Fest. Unter den Wettkampfgästen befanden sich viele Ehren- und Hauptamtliche Mitarbeiter des Technischen Hilfswerk, der Feuerwehr, dem DLRG, der Erste Hilfe Organisationen und der Polizeidirektionen aus ganz Baden Württemberg.

THW Landesjugendleiter Harry Riegg eröffnete den Wettkampf und verfolgte genauso wie Herr Stefan Mikuicz Oberbürgermeister der Stadt Wertheim, den spannenden Wettkampf. Die Siegermannschaft Künzelsau vertritt die THW- Jugend Baden Württemberg nächstes Jahr am Bundesjugendwettkampf der im Sommer 2008 statt finden wird.

 

Mannschaft: 8 Teilnehmer, 2 Reserve, 2 Verletztendarsteller, 8 Schiris, 8 Fahrer und Mitreisende
Fahrzeug: MTW, GKWI, Unimog
Geräte: diverse aus GKWI



Bericht: THW OV Heilbronn – Angelika Gerstenlauer

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