Vollsperrung der A6 nach Unfall

Datum: 8. März 2018 
Alarmzeit: 19:40 Uhr 
Dauer: 4 Stunden 50 Minuten 
Art: Technische Hilfe auf Verkehrswegen  
Einsatzort: A6 – AS Bad Rappenau 
Einsatzleiter: Florian Moosmayer 
Mannschaftsstärke: 0/2/6=8 
Fahrzeuge: GKW 1 , MTW (THV) , MzKW  
Weitere Kräfte: Autobahnpolizei Weinsberg , DRK , Feurwehr Bad Rappenau , Via6  


Einsatzbericht:

Während der THV Bereitschaft wurde die Mannschaft des THW Heilbronn Zeuge dass sich in der Nähe des Fahrzeugstandorts ein Unfall ereignete. Nach Rücksprache mit der Autobahnpolizei, der noch keine Meldung vorlag, fuhr das THV Team zur Unfallstelle im Auf- und Abfahrtsbereich an der Anschlussstelle Bad Rappenau. Nach Rücksprache mit der kurz zuvor eingetroffenen Feuerwehr unterstüzten wir die Vollsperrung, mit dem Ziel diese beim Abrücken der Feuerwehr zu übernehmen. Parallel fuhren mehrere Streifenwagen der Autobahnpolizeidirektion Weinsberg die Einsatzstelle an. Der leicht verletzte Fahrer wurde vom Rettungsdienst ins nächstgelegene Krankenhaus gefahren. Da keine weiteren Arbeiten für die Kameraden der Feuerwehr vorlagen wurde die komplette Einsatzstelle an das THW übergeben und die Kameraden der Feuerwehr konnten die Rückfahrt antreten. Nach Rücksprache mit der Polizei wurde die Vollsperrung aufgelöst, sodass der sich stauende Verkehr auf einem Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeifahren konnte. Durch nachalarmierte Fahrzeuge des THW Heilbronn wurde die Sperrung der Auf- und Abfahrt ausgebaut da sich immer wieder Fahrzeuge durch die aufgestellten Pylonen durch gedrückt haben und für die arbeitenden Einsatzkräfte eine Gefahr darstellten. Ein weiterer LKW des THW sicherte derweil das Stauende auf der A6 aus Richtung Sinsheim kommend ab.

Nachdem das verunfallte Fahrzeug abtransportiert wurde, wurde in Zusammenarbeit mit der Autobahnmeisterei und einer angeforderten Kehrmaschine die Fahrbahn gereinigt und die Baustellenabsperrung wieder ordnungsgemäß aufgestellt. Nach den Aufräumarbeiten wurden alle Fahrstreifen wieder für den Verkehr geöffnet. Die Stauabsicherung wurde noch aufrecht erhalten, bis diese nicht mehr notwendig war. Nach der Rückkunft der Fahrzeuge wurden jene getankt und für den nächsten Einsatz vorbereitet.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei der Feuerwehr Bad Rappenau sowie den am Einsatz beteiligten Wehren für die hervorragende und reibungslose Zusammenarbeit bedanken.